Die Identitäre Bewegung

Die Identitäre Bewegung (IB), welche mittlerweile Bundesweit aktiv ist, trat auch in Greifswald bereits einige Male auf. Sie machen mit Aktionsformen, welche eher durch Greenpeace oder linke Gruppierungen etabliert wurden, auf sich aufmerksam und bewegen sich am Rande der Legalität. Sie bekommen durch den “Rechtsruck” innerhalb der Gesellschaft ideelle und finanzielle Rückendeckung durch AFD und Wutbürger und können sich so oftmals in einem geschütztem Rahmen zu bewegen.
Anfänglich betonte der Bundesvorstand der AFD noch “Eine Zusammenarbeit werde es nicht geben”, was unter anderem an der Beobachtung der IB durch den Verfassungsschutz liegen könnte. Insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern findet diese Abgrenzung jedoch ausschließlich in der Öffentlichkeit und verbal statt.
Unter anderem in Greifswald steht die Identitäre Bewegung Schulter an Schulter neben AFD-Abgeordneten oder Burschenschaftern. Aufgrund der Größe der Stadt, sind hier auch diverse Überschneidungen zu erkennen.
Bestes Beispiel Stephan Reuken (AFD) mit seiner Freundin Eike Liefke (IB). [1] [2]
In Greifswald ist die IB bisher eher spärlich aufgetreten. Anfang 2016 kam es erstmalig zu einer “Aktion”. Dabei wurden zwei Transparente an einer Zufahrtsstraße aufgehangen. Danach folgte jedoch lange nichts. Intern gab es allerdings Vorträge in der Markomannia Aachen zu Greifswald und der Rugia, wo Kontakte zu Mitgliedern und führenden Kadern wie z.B. Daniel Fiß geknüpft wurden.
Abgesehen davon fand ihre größte Aktion bisher im Februar 2017 statt, als sie, während des Protestes gegen die Namensänderung der Universität, einen 500kg schweren Stein vor das Hauptgebäude der UNI gelegt haben. [3]
Im Stadtbild ist die Identitäre Bewegung nur durch diverse Aufkleber auszumachen. Hier fallen speziell übliche Wege zu den Burschenschaften oder Kneipen ins Auge.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>